Haus der kleinen Forscher


ForscherPädagogischer Ansatz der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Jedem Kind sollten Möglichkeiten eröffnet werden, seine Neigungen, Interessen und Begabungen für Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Hierzu möchte die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ durch ihren pädagogischen Ansatz und ihr Fortbildungsangebot an pädagogische Fachkräfte einen Beitrag leisten. Die pädagogisch-didaktische Grundlage basiert auf den Erkenntnissen des Projekts „Natur-Wissen schaffen“ der Deutsche Telekom Stiftung, welches von Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis geleitet wird.

Die Angebote der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zielen auf die Entwicklung einer positiven Einstellung zu Naturwissenschaft und Technik, die durch Spaß, Freude, Neugier und Begeisterung geprägt ist. Gefördert wird damit auch eine allgemeine Kompetenzentwicklung von Kindern.

Neugierde und Begeisterung als Zugang zu Naturwissenschaft und Technik

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ versteht Neugierde und Begeisterung als Schlüssel zu einem positiven Zugang zu Naturwissenschaften und Technik. Dies gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Die meisten Kinder verfügen von sich aus über einen durch Neugier geprägten und vorurteilsfreien Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen. Mit unseren Angeboten möchten wir Erzieherinnen und Erziehern Möglichkeiten an die Hand geben, dieses natürliche Interesse kindgerecht zu fördern.

Kinder gestalten den Lernprozess gemeinsam mit den Kita-Fachkräften (Ko-Konstruktion)

ForschenWir verstehen Bildung als einen sozialen Prozess. Ko-Konstruktion bedeutet, dass Kinder durch die Zusammenarbeit mit anderen lernen, aber auch durch individuelle Erkundung und durch gemeinsame Reflexion. Lernprozesse sollten grundsätzlich von Kindern und Fachkräften gemeinsam „konstruiert“ werden.

Ziele ko-konstruktiver Bildungsprozesse sind:

  • Neue Inhalte gemeinsam zu erarbeiten
  • Verschiedene Perspektiven kennen zu lernen
  • Gemeinsam mit anderen Probleme zu lösen
  • Den momentanen Verstehenshorizont zu erweitern
  • Ideen auszutauschen

Diese Ziele stehen in besonderer Weise in Zusammenhang mit der Entwicklung der Lernkompetenz der Kinder. Während der gemeinsamen Gestaltung von Bildungsprozessen kann mit den Kindern thematisiert werden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen. Dies geschieht über die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen usw.), also das Wissen einer lernenden Person über ihr Wissen, ihre neugewonnenen Erkenntnisse und den Weg dorthin. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten wird auch Meta-Kognition genannt.

Förderung von Basiskompetenzen

Durch das Experimentieren können nicht nur die Neugierde und die Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene gefördert werden, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Dazu gehören unter anderem Lernkompetenz, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz oder Feinmotorik.